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Home > Presse > > Presseinformation 03/05 Presseinformation 03/0502.06.2005
Bereits Daten von rund 6.000 Patienten eingeschlossenTelematikplattform des Kompetenznetz HIV/AIDS wird breit genutzt und ist um ein Kindermodul erweitert worden Immer mehr HIV-Behandler aus Kliniken und Praxen nehmen die Telematikplattform des Kompetenznetz HIV/AIDS an und integrieren diese Strukturen in ihren medizinischen Alltag. Inzwischen speisen 41 Mitglieder ihre Daten in das Netz ein. Auf Basis seiner effizienten Kommunikations- und Kooperationsstruktur ist es innerhalb weniger Wochen gelungen, in die Studienkohorte – sie ist ein Grundpfeiler des überregionalen Forscherverbundes – rund 6.000 Patienten einzuschließen (Stand 30.5.2005: 5.961). „Damit ist bereits mehr als die Hälfte der angestrebten Zielzahl von 10.000 in kürzester Zeit erreicht worden“, beschreibt Prof. Dr. med. Norbert H. Brockmeyer, Sprecher des Kompetenznetz HIV/AIDS, die Entwicklung der Telematikplattform nach dem Zusammen-führen der dezentralen Daten in die nationale Patientenkohorte im Dezember 2004.
Einen Mehrwert für medizinische Fragestellungen zur HIV-Infektion von Kindern bietet nunmehr ein pädiatrisches Modul, um das die Telematikplattform erweitert worden ist. Seit März stehen die Datenerfassungsmasken für das Kindermodul des Kompetenznetzes HIV/AIDS auf dem Webserver des Koordinierungszentrum für Klinische Studien Köln (KKSK) online zum Testen zur Verfügung. Mit dem Projekt, das unter der Federführung von Prof. Dr. med. Ilse Grosch-Wörner (Charité Berlin) steht, sollen die Besonderheiten der HIV-Infektion von Kindern und ihrer Therapie besser verstanden werden. Denn die HIV-Erkran¬kung im Kindesalter - Ende 2004 lebten in Deutschland etwa 300 betroffene Kinder - unter¬scheidet sich nicht nur hinsichtlich des Infektionsweges, sondern auch in Bezug auf die Vi-rusdynamik, der Reife des Immunsystems und der klinischen Manifestationen. Neben Lymphadenopathie findet man bei Kindern Dermatitiden, Parotitiden, rezidivierende Infekte der oberen Luftwege, Sinusitiden und/oder Otitiden. Als PDF-Datei zur Ansicht und als Download: Seite erstellt am 06.06.2005 |