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18.05.10: Interview zum HIV-Impfstoff auf WDR 5

Pünktlich zum Welt-Impfstofftag berichtet Prof. Dr. Norbert Brockmeyer im Radiogespräch über den Stand der HIV-Forschung in Deutschland.

„Es wird einen Impfstoff für die HIV-Infektion geben, das ist ganz sicher!“ bekräftigt Prof. Brockmeyer. „In Deutschland haben wir hervorragende Impfstoff-Forscher“ erklärt der HIV-Experte, doch gleichzeitig macht er auf die unzureichende Forschungsförderung in Deutschland aufmerksam: „Was uns allerdings fehlt, sind Gelder um das Umzusetzen, was entdeckt wird.“ Zu oft würden die Früchte deutscher Forschungsarbeit im Ausland abgeerntet.
Als ein Beispiel, für die schwierige Lage in der sich die HIV-Forschung in Deutschland befindet, nennt Prof. Brockmeyer das Kompetenznetz HIV/AIDS, dessen Zukunft auf Grund von Finanzierungsschwierigkeiten ungewiss ist. In Japan zum Beispiel, beneide man die Deutschen um die Patientenkohorte des KompNets. Dieses elementare Forschungsinstrument nun am Leben zu erhalten, hat höchste Priorität, so Brockmeyer. „Dazu brauchen wir einerseits Spender und die Pharmafirmen, und auf der anderen Seite auch die öffentliche Hand.“

Hören Sie einen Ausschnitt aus "Neugier genügt", gesendet im WDR 5 am 18. Mai, 10:35 Uhr. Link zur Internetseite hier.


Seite erstellt am 18.05.2010
Letzte Aktualisierung am 01.11.2016

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