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Standards für Prävention von STD/STI

06.05.2010

Standards für die Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten

April 2010 - Die Arbeitsgemeinschaft sexuelle Gesundheit (AGsG) der Deutschen STD Gesellschaft e.V. hat Standards für die Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten veröffentlicht.

In den vergangenen zwei Jahren haben Fachleute aus Gesundheitsämtern und medizinischer Praxis, aus Psychologie und Sozialwissenschaften fachlich fundierte Standards für die Prävention von STD (Sexually Transmitted Diseases) entwickelt.

Bisher gab es in Deutschland keinen fachlichen Konsens darüber, wie erfolgreiche Maßnahmen oder Kampagnen zum Schutz vor sexuell übertragbaren Erregern zu gestalten sind. „In den letzten Jahren hat es immer wieder heftige Kritik an verschiedenen Präventionskampagnen gegeben“, sagt Norbert H. Brockmeyer, Arzt und Vorstandsmitglied der Deutschen STD-Gesellschaft. „Die nun vorgelegten Standards helfen dabei, dass sich gut gemeinte Maßnahmen nicht ins Gegenteil verkehren.“

Die Standards umfassen sechs Kern-Punkte. „Von der Begriffsdefinition über ethische Fragen bis zur wissenschaftlichen Evaluation bilden die Formulierungen eine Grundlage für künftige Präventionsarbeit“, sagt Harriet Langanke, Sprecherin der Gruppe, die die Standards entwickelt hat.

Neben den Präventionsstandards will die AG Sexuelle Gesundheit weitere Richtlinien veröffentlichen „Wir arbeiten derzeit an Standards zur Beratung und an Indikatoren“, sagt die Sprecherin der AG, Epidemiologin Viviane Bremer. „Denn bei sexueller Gesundheit geht es um sehr viel mehr als die Vorbeugung von sexuell übertragbaren Krankheiten!“

Die Arbeitsgemeinschaft der DSTDG ist über die Deutsche STD-Gesellschaft zu erreichen. Sie ist offen für interessierte und engagierte Fachleute. Wer die Standards nachlesen will, findet sie im Internet (Beispiel: http://www.stiftung-gssg.de/partner/national/dstdg.html).

Für weitere Informationen:

Vorstand der DSTDG:
Prof. Dr. Gerd Gross, Universität Rostock, T: 0381-494-9700,
E-Mail: gerd.gross@med.uni-rostock.de sowie Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Universität Bochum, T: 0234-509 3471, E: n.brockmeyer@derma.de
Sprecherin der AG Präventionsstandards: Harriet Langanke, GSSG – Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit, T: 0221 – 340 80 40, E: harriet.langanke@stiftung-gssg.org
Sprecherin der AG sexuelle Gesundheit der DSTDG: Viviane Bremer, ECDC


Seite erstellt am 06.05.2010
Letzte Aktualisierung am 01.11.2016

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