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SÖDAK2009 in St. Gallen vom 24.-27. Juni 2009

25.06.2009

Die Tradition des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses wird in diesem Jahr, vom 24.-27. Juni in St. Gallen in der Schweiz fortgesetzt und bringt drei Länder unter dem Motto „Pre-pare for the long run“ zusammen. Der SÖDAK 2009 ist als Plattform für eine fachübergreifende Diskussion der aktuellen medizinischen-wissenschaftlichen Themen rund um HIV/AIDS konzipiert. Das Kompetenznetz HIV/AIDS, angesiedelt an der Ruhr-Universität Bochum, ist auch dieses Jahr Mitveranstalter des Kongresses und durch zahlreiche wissenschaftliche Beiträge beteiligt.

An drei Tagen präsentieren international renommierte Forscher und Wissenschaftler in Form von Vorträgen, Workshops sowie einer prominent platzierten Posterausstellung ihre Studiener-gebnisse. Ein besonderes Anliegen, so der Kongresspräsident Prof. Pietro Vernazza, sei die Gelegenheit zum interdisziplinären Austausch zwischen den Gruppen.

Innovative Konzepte zur Therapie, Neuentwicklung von Medikamenten sowie grundlegende Forschung zur individuellen Patientenbehandlung sind nur einige Schwerpunkte des breit auf-gestellten Themenspektrums des Kongresses.

Auffällig auch in diesem Jahr ist die besonders hohe Beteiligung deutscher Wissenschaftler, die durch hervorragende Beiträge vertreten sind. Einen wesentlichen Anteil trägt das Kompe-tenznetz HIV/AIDS dazu bei. Vorgestellt werden neben klinischen Analysen auch soziodemo-graphische Studien, die auf den Daten der Patientenkohorte des Kompetenznetzes HIV/AIDS basieren. Insbesondere Ergebnisse aus der Versorgungsforschung zur Interaktion zwischen HIV-Infektion und Armut finden hier große Beachtung.

„Das Thema Armut für HIV-positive Patienten besitzt nach wie vor eine hohe Relevanz“ so Prof. Norbert H. Brockmeyer, Sprecher des Kompetenznetzes HIV/AIDS. Die Daten zeigen, dass für Patienten in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium ein deutlich erhöhtes Risiko für Armut besteht. Gerade bei fortgeschrittener Erkrankung entstehen oftmals hohe Thera-pienebenkosten, die von den Patienten selbst zu finanzieren sind. Das häufig niedrige Ein-kommen bei kränkeren Patienten bedeutet damit oftmals eine schlechtere medizinische Versor-gung in einer Personengruppe mit dem höchsten Versorgungsbedarf.

Diese  für die Versorgung von Patienten wichtigen Studien werden in Form von detaillierten Analy-sen im Kompetenznetz HIV/AIDS weiterhin fortgesetzt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer
Sprecher des Kompetenznetzes HIV/AIDS
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Ruhr Universität Bochum,
Gudrunstr. 56
44791 Bochum
Tel.: (02 34) 509 -3471, -3474
Fax: (02 34) 509 -3472, -3475
E-Mail: n.brockmeyer@derma.de
http://www.kompetenznetz-hiv.de

Als PDF-Datei zur Ansicht und als Download:

PM KompNet - SÖDAK2009


Seite erstellt am 29.06.2009
Letzte Aktualisierung am 01.11.2016

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