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Unsere Partner

Auf diesen Seiten finden Sie Selbstdarstellungen unserer Partner aus der Industrie.

 

Übersicht

VIRCO BVBA

Virco was established in 1995 by a small, experienced group of scientists and clinicians passionate about and committed to making a difference for patients living with HIV. The primary focus was to discover and develop innovative ways to bring practical and reliable resistance testing tools to doctors, to help them make better informed treatment decisions and to enhance patient care.


 
As a research-based biotechnology company, we apply advanced technologies in molecular biology, virology, genomics, robotics and electronic data processing to improve the diagnosis and management of infectious diseases. Virco continues to provide value added diagnostic services that enable optimized patient management for infectious diseases, and in particular with reference to HIV antiviral resistance.

In addition to supporting patient management in routine clinical care, Virco's unique and extensive knowledge base also supports clinicians, virologists and researchers in pharmaceutical drug development to facilitate the availability of life-enhancing medicines to those in need.

A pioneer in the field of HIV-1 drug resistance testing, our leadership results from translating cutting edge technology into practical diagnostic tools. Virco invests significant resources in R&D and supports numerous external scientific projects and clinical trials, assuring that our assays incorporate the newest drugs and drug classes and that we remain at the forefront of new developments in HIV resistance and therapy management.
 


In order to bring our services as widely as possible to market, we work closely with various partner companies and maintain active collaborations with patients and advocates involved in the battle against infectious diseases, such as HIV and hepatitis C.

It is to this end that Virco is collaborating with the German KompetenzNetz HIV/AIDS. Under this collaboration the KompetenzNetz and Virco exchange de-identified clinical outcome and resistance data to further understand HIV drug resistance, enabling the development by Virco of tools to assist HIV physicians in their treatment decisions. In return, Virco supports KompentenzNetz HIV/AIDS to create and maintain a HIV sequence resistance database, and provides the virco®TYPE HIV-1 resistance interpretation to German physicians participating in the KompetenzNetz HIV/AIDS.

We believe that significant collaborations such as the one we have with the German KompetenzNetz HIV/AIDS, can provide the power to build more accurate prediction tools needed to improve patient care. It is a great example of a  partnership that can add diversity to the understanding which leads to innovation in HIV therapy. We are convinced that the cross-fertilization of expertise resulting from this collaboration may help to benefit HIV patients in Germany and worldwide.


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Abbott

Abbott und HIV/AIDS

Abbott Laboratories gehört seit Entdeckung der HI-Virusinfektion zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der HIV- und AIDS-Forschung. Von Anfang an nahm das Gesundheitsunternehmen den Kampf gegen diese Krankheit auf. Bereits 1985 brachte Abbott den ersten zugelassenen Test zum Nachweis von HIV-Antikörpern im Blut auf den Markt, mit dem erstmals eine umfassende Untersuchung von Spenderblut möglich wurde. 1992 erhält Abbott als erstes Unternehmen die Marktzulassung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA für einen diagnostischen HIV-1- und HIV-2-Test, das erste Diagnosesystem seiner Klasse.

Im gleichen Jahr wird der erste Abbott Proteasehemmer Ritonavir synthetisiert, der 1995 im Zuge des Expanded Access Program weltweit den ersten 2.000 Patienten zugänglich gemacht wurde, den Bedürftigsten kostenlos. Dieser Proteasehemmer, der einen Durchbruch in der Therapie von HIV-Infizierten bedeutete, erhielt 1997, aufgrund seiner guten pharmakokinetischen Daten, die Zulassung der FDA für die Anwendung bei Kindern.

2000 erhält Abbott Laboratories die beschleunigte Zulassung der FDA für das zweite HIV-Medikament, einen Proteasehemmer der neuen Generation, Lopinavir/r, der zudem durch den Wirkstoff des ersten Proteasehemmers Rintonavir geboostert wird, wodurch der Wirkstoffspiegel auf einem hohen Niveau gehalten werden kann.

Durch die firmeneigene Schmelzextrusionstechnologie Meltrex – eine in Deutschland entwickelte Technologie – gelingt es 2005, diesen Proteasehemmer Lopinavir 200 mg / ritonavir 50 mg (LPV/r) in Tablettenform zu bringen, so dass eine Kühlung wie bei der Kapsel entfällt, was besonders für Länder mit mangelnden Kühlungsmöglichkeiten von hoher Bedeutung ist. Zudem muss das Medikament nicht mehr zu den Mahlzeiten eingenommen werden, was einen weiteren Vorteil für die Patienten darstellt. Seit 2008 ist dieser Proteasehemmer LPV/r in Tablettenform in halber Dosierung (Lopinavir 100 mg / ritonavir 25 mg) auch für Kinder verfügbar.

Neben allen wichtigen medizinischen Etappensiegen, die Abbott, als Gesundheitsunternehmen in den vergangenen Jahren im HIV-Segment erzielen konnte, wurde den sozialen Aspekten ebenso viel Beachtung gewidmet und weltweit zahlreiche Projekte beratend und mit großen finanziellen Mitteln maßgeblich unterstützt.

So ruft der Abbott Fund im Jahr 2000 das Step Forward Program ins Leben, das AIDS-Waisen und von HIV betroffenen Kinder in unterentwickelten Ländern therapeutisch und in Rechtsfragen hilft, eröffnet 2001 gemeinsam mit dem Baylor College of Medicine die erste HIV-Kinderklinik in Constanta, Rumänien, stellt im Rahmen des PMTCT-Programms (Mutter-zu-Kind-Übertragung) in 69 afrikanischen und unterentwickelten Ländern millionenfach den Abbott-HIV-Schnelltest kostenlos zur Verfügung und ruft 2003 sein Tansania-Hilfsprogramm ins Leben, das bei der Modernisierung der medizinischen Infrastruktur und der Gesundheitssysteme des Landes helfen soll. 2007 eröffnet der Abbott Fund schließlich in Dar es Salaam, Tansania das erste Büro außerhalb Illinois.

2001 startet Abbott auch sein Abbott Access Program in allen 69 am wenigsten entwickelten und afrikanischen Ländern, in denen die beiden Abbott-HIV-Medikamente von da an zum Selbstkostenpreis erhältlich sind.

Diese sind nur einige Beispiele für das weltweite Engagement von Abbott im Kampf gegen HIV und AIDS und die sozialen Folgen.

Auch in Deutschland geht das Engagement von Abbott Deutschland weit über die Bereitstellung von HIV-Medikamenten hinaus. Das Gesundheitsunternehmen unterstützt nicht nur zahlreiche deutsche Aidshilfen und andere HIV-Hilfs- und Selbsthilfeorganisationen sowie eine Vielzahl von sozialen und humanitären Projekten im HIV-Bereich, sondern engagiert sich selbst aktiv im Bereich der Prävention. Seit 2004 ruft der Gärtner Tom in einer Präventionskampagne zu einem weniger leichtfertigen Umgang mit dem Thema HIV und AIDS auf. Seit 2007 sprechen wir HIV-Patienten und alle am Thema HIV und AIDS Interessierten durch unsere Websiten www.garten-der-lueste.com und www.hiv-und-aids.de sowie mit dem Patientenmagazin LhivFE noch gezielter an.


Über Abbott
Abbott Laboratories ist ein breit aufgestelltes, weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten, Klinikprodukten, medizinischer Ernährung und Diagnostika konzentriert. Das Unternehmen hat derzeit über 72.000 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte in mehr als 130 Ländern. In Deutschland ist Abbott mit über 4.100 Mitarbeitern an seinem Hauptsitz in Wiesbaden sowie den Standorten in Ludwigshafen, Wetzlar, Rangendingen und Ettlingen vertreten.
Mehr zu Abbott finden Sie im Internet unter www.abbott.de und www.abbott.com.

 

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EssexPharma

Auf neuen Wegen gegen HIV

Als deutsches Tochterunternehmen der weltweit tätigen, forschenden Merck Corporation hat die Essex Pharma GmbH langjährige Erfahrung auf dem Gebiet schwerer chronischer Erkrankungen wie Infektionen und Krebs. In diesem Kompetenzfeld ist es unser erklärtes Ziel, auch neue Mittel gegen das HI-Virus zu finden, zu entwickeln und den Patienten verfügbar zu machen. 

Die Kombinationsbehandlung mit mindestens drei antiretroviralen Medikamenten ist inzwischen der Standard für eine effektive Kontrolle der HIV-Infektion. Durch die langfristige Anwendung steigt der Bedarf nach neuen Medikamentenklassen, um immer komplexeren Dosisregimen, Langzeitnebenwirkungen und der Bildung von resistenten HIV- Mutanten entgegen zu treten. Merck beschreitet mit der Erforschung und klinischen Entwicklung des CCR5-Antagonisten Vicriviroc neue Wege im Kampf gegen die AIDS-Pandemie.



Jayaram Tagat, Erfinder von Vicriviroc

Auch bei schwerwiegenden Komplikationen der HIV-Erkrankung können wir wichtige Beiträge leisten. Eine gleichzeitig auftretende chronische Hepatitis C, die unbehandelt gerade bei dualer Infektion zu rasch fortschreitendem Leberzerfall führt, kann mit pegyliertem Interferon und Ribavirin oftmals ausgeheilt werden. Liposomales Doxorubicin führt selbst in fortgeschrittenen Tumorstadien noch zu eindrucksvollen Rückbildungen eines AIDS-assoziierten Kaposi-Sarkoms, und mit Posaconazol steht ein hochwirksames Antimykotikum zur Bekämpfung verschiedener invasiver Pilzinfektionen - insbesondere bei zugrundeliegender Immunschwäche  – zur Verfügung.

Essex Pharma ist Sponsor des Deutschen AIDS-Preises, der alle zwei Jahre von der Deutschen AIDS-Gesellschaft für eine Forschungsarbeit vergeben wird, die sich in hervorragender Weise mit dem Themengebiet HIV/AIDS auf klinischer oder grundlagenwissenschaftlicher Ebene auseinandersetzt und damit einen wegweisenden Beitrag zur Beherrschung der HIV-Infektion und ihrer Folgen leistet. Der DAIG-Preis ist aktuell wieder ausgeschrieben und wird im Rahmen der SÖDAK 2009 im Juli in St. Gallen verliehen.

Das Deutsch-Japanische Panel gegen AIDS wurde vom Kompetenznetz HIV/AIDS im Rahmen seiner internationalen Kooperationen gemeinsam mit japanischen HIV-Experten ins Leben gerufen. Anläßlich des 4. Deutsch-Japanischen HIV-Symposiums im März 2009 in Bochum sponsorte Essex Pharma den Posterpreis, der an die Molekularbiologin Kaori Asamitsu aus dem Arbeitskreis von Prof. Takashi Okamoto verliehen wurde. Damit wurde eine vielversprechende und richtungsweisende Arbeit zur Entwicklung von anti-Tat Substanzen ausgezeichnet.



Übergabe des Posterpreises an die Molekularbiologin Kaori Asamitsu
(v. l. n. r.: Prof. T. Okamoto, PD Dr. A. Skaletz-Rorowski, Dr. K. Asamitsu, Prof. N. H. Brockmeyer)

Wir begrüßen die Initiativen und Arbeitsziele des Kompetenznetzes HIV/AIDS, da wir der Auffassung sind, dass Forschungsqualität hier unmittelbar mit der Versorgungsqualität einhergeht und zu Fortschritten in Prävention, Prophylaxe und Therapieverbesserung der HIV-Erkrankung führen wird. Die Essex Pharma GmbH ist seit 2009 Fördermitglied, weil das Unternehmen für die Zukunft der deutschen AIDS-Forschung im Kompetenznetz einen wichtigen Garanten sieht.

 

Deutscher AIDS-Preis zum sechsten Mal gestiftet

Essex Pharma GmbH unterstützt die AIDS-Forschung

Während des Deutsch-Österreichisch-Schweizer AIDS-Kongresses SÖDAK 2009, der vom 24.-27.6. in St. Gallen stattfand, wurde am Donnerstag, den 25.6. bereits zum sechsten Mal der Deutsche AIDS-Preis vergeben. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis, der in diesem Jahr an Herrn Dr. Hendrik Streeck von der Harvard University Boston ging,  wird im Abstand von zwei Jahren von der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) ausgeschrieben und von der Essex Pharma GmbH gestiftet.

Dr. Hendrik Streeck, Preisträger des AIDS-Preises der DAIG 2009

Der 31jährige Preisträger begann seine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität Bonn im Arbeitskreis von Herrn Prof. Dr. Jürgen K. Rockstroh und setzte seine Forschungsarbeiten am AIDS Research Center des Massachusetts General Hospitals fort. Inzwischen arbeitet er im Rang eines Medical Instructors im Arbeitskreis von Marcus Altfeld in diesem der Harvard Universität angeschlossenen Forschungszentrum. Ausgezeichnet wurde er für seine Arbeit:
´Antigen Load and Viral Sequence Diversification Determine the Functional Profile of HIV-1 Specific CD8(+) T Cells`, die er am 5. Mai 2008 im Journal PLoS Medicine veröffentlichte. Herr Prof. Dr. Jürgen Rockstroh als Präsident der DAIG übergab den Preis am 25.6. im Anschluss an eine Plenarsitzung des Kongresses. Seiner Laudatio auf den Preisträger schickte er seinen Dank an Essex Pharma GmbH als Stifterin des Preises voraus.

Zur prämierten Arbeit:

Im Laufe der HIV-Erkrankung wird eine ´Erschöpfung` derjenigen Immunzellen beobachtet, die in der Lage sind, HIV anzugreifen. Diese scheint daraus zu resultieren, dass das Immunsystem dauerhaft und chronisch dem HI-Virus ausgesetzt ist. Streeck untersuchte in diesem Zusammenhang die pathogen-tötenden HIV-spezifischen CD8-positiven T-Lymphozyten, die die von HIV befallenen Zellen abtöten und dadurch die Virusvermehrung  hemmen. Diese ´Virenkontrolle` erlischt mit fortschreitender Infektionsdauer, doch es war bisher nicht klar, ob die Erschöpfung der zytotoxischen T-Zellen (CTLs) durch permanente Virusvermehrung verursacht wurde oder aber daraus resultierte.
Streeck und sein Team nahmen 18 HIV-Infizierte in einer Studie auf und begannen eine antiretrovirale Therapie bei 8 Teilnehmern, während 11 zunächst unbehandelt blieben. Während der folgenden Monate untersuchten die Forscher die Virusmenge (viral load = VL) und die Fähigkeit der CTLs auf bestimmte Segmente viraler Proteine zu reagieren (Qualitätskontrolle der CTLs).
Bei Patienten mit sofortigem Therapiebeginn nahm die VL rasch ab und  fiel während der ersten vier Therapiemonate unter die Nachweisgrenze. Gleichzeitig blieb die Funktionsfähigkeit der CTLs erhalten oder verbesserte sich sogar noch.
Bei unbehandelten HIV-Infizierten stieg die VL kontinuierlich während achtmonatiger Beobachtungszeit und die CTLs  verloren allmählich ihre Funktion gegenüber den Zielpeptiden.
Bei einer Mutation des Peptids konnten allerdings CTLs die Kontrolle übernehmen, die spezifisch für die Originalversion der Mutanten waren, während die CTLs, die nur unveränderte Peptide erkannten, weiterhin nur eingeschränkt funktionierten.
Das lässt den Rückschluss zu, dass es der ständige Kontakt mit dem Peptidantigen ist, der die CTL- Erschöpfung verursacht. Man hat hier also das Feuer beobachtet und nicht den Rauch. Das hat Konsequenzen für die weitere Vakzineforschung bei HIV. Die Unfähigkeit einer vakzine-induzierten Immunantwort zur ´Überkreuz-Erkennung` (´cross-recognization`) kann zum Misserfolg bisheriger Vakzine-Studien beigetragen haben.   
 
Zu Essex Pharma GmbH:

Aufgrund Ihrer Verantwortung gegenüber Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen wie Hepatitis C, HIV und Krebs und ihrer hohen Kompetenz auf diesem Gebiet, ist es der Essex Pharma GmbH ein besonderes Anliegen, der großen Zahl an Menschen, die mit HIV und AIDS leben, zu helfen. Denn besonders bei schwerwiegenden Komplikationen, die häufig begleitend zur Immunschwäche auftreten, kann die Essex Pharma GmbH durch ihre langjährige Erfahrung und Forschung einen entscheidenden Therapie-Beitrag leisten.

So beispielsweise im Bereich der HIV/HCV-Koinfektion: Ein Drittel der weltweit etwa 50 Millionen HIV-Infizierten leidet gleichzeitig unter einer chronischen Hepatitis C-Infektion. Folgeerkrankungen wie schwerwiegende Leberschäden treten in dieser Patientengruppe sehr viel schneller auf. So entwickelt ein koinfizierter Patient beispielsweise wesentlich früher eine Leberfibrose im Endstadium oder ein Leberzellkarzinom. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben, um sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.

Essex Pharma GmbH hat mit der Entwicklung des pegylierten Interferons alfa-2b, das in Kombination mit Ribavirin eingesetzt wird, bereits einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Therapie der chronischen Hepatitis C-Infektion geleistet. Diese Therapie wird auch bei einer großen Zahl von Patienten mit einer HIV-HCV-Koinfektion angewendet. In der Erprobung für die Behandlung der chronischen Hepatitis C ist darüber hinaus Boceprevir als neuer HCV-Proteaseinhibitor, der durch direkte Hemmung des viralen Proteins das Virus abtötet, und zusätzlich zur herkömmlichen Standardtherapie verabreicht werden kann, um die Wirksamkeit zu erhöhen. Auch diese neue Substanz wird bei koinfizierten Patienten erprobt.

Außerdem hat die Essex Pharma GmbH Medikamente entwickelt, die seit mehreren Jahren erfolgreich bei fortgeschrittenen Stadien des mit AIDS assoziierten Kaposi-Sarkoms eingesetzt werden. Mit Posaconazol steht darüber hinaus ein Antimykotikum zur Verfügung, das bei schwerwiegenden Pilzinfektionen wirksam ist, die häufig im Zusammenhang mit einer HIV-Infektion aufgrund der damit verbundenen Immunschwäche auftreten.

Einen innovativen Ansatz zur Hemmung der HIV-Replikation stellt der CCR5- Rezeptorantagonist Vicriviroc dar, der den Zelleintritt von HIV wirksam verhindert. Vicriviroc ist derzeit noch im Entwicklungsprozess und wird im Rahmen von Studien sowohl bei HIV-infizierten als auch bei HIV-HCV- koinfizierten Patienten eingesetzt. 

Da die Arzneimittelforschung sich auf die Grundlagenforschung in den entsprechenden Therapiebereichen stützt, begrüßt Essex Pharma GmbH die Arbeitsziele der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) sowie deren Initiative, grundlegend neue, wissenschaftliche Erkenntnisse zur HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung zu erlangen und die Forschung auf diesem Gebiet mit Hilfe des Deutschen AIDS-Preises zu fördern.

Aus diesem Grund stiftet Essex Pharma seit 1999 im Abstand von zwei Jahren diesen hochrangigen Preis. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die hervorragende Erkenntnisse im Bereich der AIDS-Forschung darlegen und somit zum besseren Verständnis der Viruserkrankung und ihrer Therapie beitragen.

Essex Pharma GmbH ist die deutsche Niederlassung eines international tätigen, forschenden Pharmaunternehmens mit Firmensitz in USA.
Die Essex Pharma GmbH, München, produziert und vermarktet mit über 1.000 Mitarbeitern in Deutschland eine breite Produktpalette innovativer Arzneimittel für den Humanbereich mit den Schwerpunkten Allergologie, Dermatologie, Hepatologie, Infektiologie, Herz-Kreislauf, Immunologie, Onkologie und Pulmonologie, sowie für die Tiermedizin mit den Schwerpunkten Impfstoffe, Antibiotika, NSAR, Antiparasitika.

Weitere Informationen finden Sie unter www.essex.de

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Seite erstellt am 26.05.2009
Letzte Aktualisierung am 15.05.2012

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